ISE – alles Touch? Nicht nur…
Auch wenn Touchscreens in diversen Ausführungen die Messe in dieser Sparte sicherlich dominiert haben gibt es natürlich auch noch andere Möglichkeiten der Interaktion. Direkt zwei davon haben wir bei LANG gefunden. das eine soll mit Hilfe eines Radars die Bewegung erkennen und funktionierte im Prinzip auch recht gut.
Eine andere Technik, die aber irgendwie denselben Effekt hat, ist eine sehr kostenintensive (*15.000 hust*) Lösung mit Hilfe eines rotierenden Lasers – “radarTOUCH”. Dieser ist uns auf der Messe gleich mehrfach begegnet und wird angeblich auch in Fernsehstudios verwendet. Die Idee ist gut und klingt auch verlockend. Reichweite immerhin 50m*. Allerdings “… braucht es schon ein wenig Übung…”. Das haben wir gemerkt. So richtig wollte es nicht, was ich wollte und wir wurden immer wieder ermahnt doch etwas langsamer und mit großzügigen Bewegungen zu agieren – damit halten wir diese Lösung definitiv untauglich für jede Anwendung, die auch nur halbwegs ohne Erklärung oder Training auskommen muss…
*Die Messgenauigkeit nimmt mit zunehmender Distanz ab – ach so.
Das man Infrarot Beams auch anders einsetzen kann, zum Beispiel um auf den Boden projizierte Bilder mit den Füßen zu… äh… treten, kannten wir schon. Mittlerweile gibt es aber Geräte, die diese Technik sozusagen All-In-One anbieten. Wie immer gibt es Unterschiede in der mehr oder weniger erfolgreichen Ausführung. Gut gefallen hat uns die Lösung von Displax, die zugegebenermaßen ein ziemlicher Brocken ist (955×775×235 mm).
Streng genommen könnten wir an dieser Stelle jetzt auch noch mal diverse Stifte, wie von SMART oder den schon erwähnten Stift mit integriertem Scanner erwähnen, aber irgendwo ist das ja doch Touch, oder nicht?
Im nächsten Artikel widmen wir uns diversen Möglichkeiten große Bilder auf eine Wand zu bringen.
